Fr, 27. Apr 2018, 19:30-21:15 Uhr P.S. Jerusalem Filmvorführung, mit einer Einführung von Anika Reichwald

Regie: Danae Elon, Buch: Sophie Farkas Bolla Kanada 2015, 87 min, OF (hebräisch, englisch, arabisch) mit engl. UT Es beginnt und endet mit Umzugskisten. Danae Elon, die Tochter des bekannten Schriftstellers Amos Elon, lässt sich nach vielen Jahren in New York mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Jerusalem nieder, der Stadt ihrer Kindheit. Ihre Söhne schickt sie auf die einzige gemischte Schule des Landes, wo Palästinenser und jüdische Israelis gemeinsam Arabisch und Hebräisch lernen. Spielend wechseln sie die Sprache, wenn sie auf ihren Skateboards vom jüdischen Viertel über die unsichtbare Grenze ins arabische Ost-Jerusalem rollen. Die Filmemacherin trägt ihre Kamera wie eine Sonde durch die Stadt und blickt tief in deren komplexe Psyche. Die säkulare Familie sucht ihren Platz an diesem nationalistisch und religiös geprägten Ort und droht dabei zu zerbrechen. Eine ergreifende Sezierung des Heimatgefühls zwischen eigener Sehnsucht und politischer Wirklichkeit. Danae Elon wurde 1970 in Jerusalem geboren. Die jüdische Filmemacherin graduierte 1995 an der NYU Tisch School of the Arts. Ihr Debütfilm „Never Again, Forever“ wurde in den USA mehrfach ausgezeichnet. Elon arbeitet als Regisseurin und Kamerafrau und unterrichtete an der Sapir School für Film und TV in Israel. „P.S. Jerusalem“ ist ihr dritter Langfilm. Eine Filmvorführung im Rahmen der Ausstellung „Sag Schibbolet!“ in Zusammenarbeit mit dem Spielboden Dornbirn

  Veranstaltungsort
Spielboden Dornbirn
Färbergasse 15, 6850 Dornbirn
Tel. +43 (0)5572 21933
spielboden@spielboden.at 

Eintritt: € 8,- Karten und Reservierung: www.spielboden.at   





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