Tue, 05. Jun 2018, 19:30-21:00 Desert Bloom Der Künstler Fazal Sheikh (Zürich/New York/Kenia) im Gespräch mit Hanno Loewy, in englischer Sprache

Fazal Sheikh, geboren 1965 in New York, lebt als Fotokünstler in Zürich, New York und Kenia. Für die Ausstellung “Sag Schibbolet!” hat er eine Auswahl aus seiner Serie “Desert Bloom” (2011) getroffen, die sich mit der erzwungenen „Evakuierung“ von Beduinen in der Negev-Wüste beschäftigt. Unter dem Vorwand der „zum blühen gebrachten Wüste“ werden Siedlungen und Gärten beseitigt und durch Aufforstungen ersetzt, die einen grünen Ring um Be’er Scheva bilden sollen. Fazal Sheikhs Arbeiten setzen sich mit der Entwurzelung und Marginalisierungen von Minderheiten rund um die Welt auseinander. Grenzen werden auch durch Eingriffe in die Natur verändert und neu definiert – und repräsentieren dabei zugleich nationale und regionale Machtverhältnisse. Sheikhs Arbeiten wurden weltweit gezeigt, in der Tate Modern in London, in der Pariser Henri Cartier-Bresson Stiftung, dem Museum für zeitgenössische Kunst in Moskau und dem International Center of Photography in New York. Derzeit setzt er sich in seinem Projekt “Exposure” mit der geplanten Zerstörung des größten Naturschutzgebietes der USA in Utah durch Ölgewinnung und Fracking auseinander. Eine Veranstaltung im Begleitprogramm zur Ausstellung „Sag Schibbolet!“ Foto: Fazal Sheikh: Desert Bloom, 2011

  Location
Jewish Museum Hohenems
Villa Heimann-Rosenthal
Schweizer Straße 5, 6845 Hohenems
Phone: 0043 (0)5576 73989 0
office@jm-hohenems.at 

Die Veranstaltung findet im Foyer/Café des Jüdischen Museums statt.

Admission: € 8,-/5,-




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