Mo., 22. Juni 2026, 18:00-19:30 Uhr Neue Formen von Antisemitismus – neue Herausforderungen für Museen? Vortrag mit Dr. Yaniv Feller und Dr. Irene Aue-Ben-David

Seit der Gründung der ersten jüdischen Museen im späten 19. Jahrhundert müssen sich jüdische Museen mit der Darstellung des Antisemitismus auseinandersetzen. Der Aufstieg der europäischen Erinnerungskultur seit den 1980er Jahren hat diese Auseinandersetzung verstärkt. Wie stellt man Hass dar? Was ist die gesellschaftliche Rolle jüdischer Museen bezüglich des Kampfes gegen Antisemitismus? Dieser Vortrag beschreibt den aufsteigenden Antisemitismus in der Gegenwart und bietet einen geschichtlichen sowie zukunftsorientierenden Blick auf diese dringenden Fragen. Referent:innen:  Dr. Yaniv Feller lehrt Religion und Judaistik an der University of Florida. Er ist ehemaliger Ausstellungskurator am Jüdischen Museum Berlin, arbeitet derzeit an einer vergleichenden Studie jüdischer Museen weltweit. Dr. Irene Aue-Ben-David Leiterin des Jüdischen Museums Hohenems. Als promovierte Historikerin forscht sie zur neueren deutsch-jüdischen Geschichte. Zuletzt leitete sie über 10 Jahre das Leo Baeck Institut in Jerusalem.

Veranstalter: Haus der Begegnung Bildungshaus der Diözese Innsbruck Mitveranstalter: Gemeinsam mit Jüdisches Museum Hohenems und Lokalkomitee für christlich-jüdische Zusammenarbeit Tirol
Bild: Jüdisches Museum Hohenems, Foto (c) Walser Fotografie

 
Veranstaltungsort
Haus der Begegnung
Rennweg 12, 6020 Innsbruck
+43 512 587869
hdb.office@dibk.at 

Anmeldung unter: hdb.kurse@dibk.at  www.hdb.dibk.at 





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