Do, 18. Apr 2024, 19:30-21:30 Uhr Maria Hofstätter liest Marie Jahoda: Rekonstruktionen meiner Leben Buchpräsentation | Moderation: Simon Burtscher

Das Buch Marie Jahoda: Rekonstruktion meiner Leben Edition Konturen, ca. 240 Seiten, 30 Abb., Hardcover, 16 cm x 24 cm, € 34,00 | Erscheinungstermin: 1. März 2024, ISBN 978-3-902968-95-1 Mit einem Essay der Tochter Lotte Bailyn Marie Jahoda (1907–2001), die in Wien geborene Sozialpsychologin, wurde zuerst als Koautorin der Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ bekannt. Nach ihrer Vertreibung aus Österreich im Jahr 1937 wirkte sie an Universitäten in New York, London und Sussex. Als Mitarbeiterin des nach New York emigrierten Institut für Sozialforschung war sie auch an den großen Studien über Antisemitismus und Rassismus beteiligt. Heute ist sie international als politisch engagierte, empirisch kompetente, verantwortungsbewusste Sozialforscherin anerkannt. In ihrer autobiografischen Schrift reflektiert sie insbesondere die komplexe Rolle ihrer jüdischen Herkunft und Perspektive in ihrem Leben. „Eher beiläufig griff ich, um im Zug nach London etwas zu lesen zu haben, zu Virginia Woolfs Erinnerungen, und es wurde eine folgenreiche Offenbarung. Ich hatte fast vergessen, wie schön und wie bildkräftig ihre Sprache ist. Die Folge: Nach langem Hin und Her habe ich mich endlich doch entschlossen, einige meiner eigenen Erinnerungen zu Papier zu bringen. Begonnen hatte dieses Hin und Her im Jahr 1977, also vor 15 Jahren an meinem 70. Geburtstag, als Freunde mir nahelegten, eine Autobiografie zu schreiben und zu veröffentlichen. Das Verlockende daran: Im Alter, wenn die Vergangenheit so lang, die Zukunft unbekannt kurz ist und die Gegenwart immer leerer wird an Freunden, Arbeit, Verantwortungen und Freuden, bietet die Beschäftigung mit der Vergangenheit einen gewissen Ausgleich für diese Defizite. Schreiben ist ein großer Teil und eine der größten Befriedigungen meines Arbeitslebens gewesen.“ maria hofstaetterDie Schauspielerin Maria Hofstätter liest aus Marie Jahodas Autobiografie. Simon Burtscher, Soziologe und Geschäftsführer des Vorarlberger Kinderdorfes, moderiert diesen Abend.   Herausgeber:innen Johann Bacher ist Professor für Soziologie und Empirische Sozialforschung am Institut für Soziologie der Johannes Kepler Universität Linz. Waltraud Kannonier-Finster ist Soziologin. Sie arbeitet zu Fragestellungen der Biografie- forschung und Erinnerungskultur. Meinrad Ziegler ist Universitätsdozent am Institut für Soziologie der Universität Linz; Schwerpunkte seiner Arbeit sind qualitative Forschungsmethoden und Erinnerungskultur.      

 
Veranstaltungsort
Jüdisches Museum Hohenems
Villa Heimann-Rosenthal
Schweizer Straße 5, 6845 Hohenems
+43 (0)5576 73989-0
office@jm-hohenems.at 

Wir bitten um Anmeldung!

Eintritt: € 9,-/6,-



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