Di, 12. Jul 2022, 20:00-21:30 Uhr Ein Mann der zweimal starb. Wie sich der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg selbst neu erfunden hat Öffentlicher Vortrag von Niko Hofinger (Innsbruck), im Rahmen der Sommeruniversität 2022

Eine wahre Geschichte, erzählt anhand zahlreicher gefälschter Dokumente und vieler authentischer Berichte. Ein jüdischer Alpen-Krimi rund um den ehemaligen Präsidenten der israelitischen Kultusgemeinde von Tirol, Ernst Beschinsky. Ein Mann dieses Namens stirbt zweimal – einmal 1969 in Israel und ein zweites Mal 1987 in Innsbruck. Niemand bemerkt das zunächst. Erst als 2010 eine Verwandte in London ein Haus vererbt, kommt in Israel wie in Innsbruck die Frage auf: Wer war Ernst Beschinsky wirklich? Niko Hofinger, geb. 1969, lebt und arbeitet als Historiker und Ausstellungskurator in Innsbruck, forscht und publiziert zur Jüdischen Geschichte Tirols. Seit 1999 betreibt er die AltNeuland Bildschirmwerkstatt. Seit vielen Jahren verbindet ihn eine intensive Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Hohenems. Über seine Recherchen zur Geschichte des doppelten Ernst Beschinsky veröffentlichte er 2018 den Roman Maneks Listen im Limbus Verlag. Ein öffentlicher Vortrag im Rahmen der Sommeruniversität für jüdische Studien 2022  zum Thema „Fake – Über fromme und unfromme Lügen“ 10.-15. Juli 2022

  Veranstaltungsort
Salomon Sulzer Saal
Schweizer Str. 21, 6845 Hohenems
+43 (0)5576 73989
office@jm-hohenems.at 



Eintritt frei!

Keine Reservierung erforderlich


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