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So., 24. Mai 2026, 11:30-12:30 Uhr
Die Morgenländer. Jüdische Forscher und Abenteurer auf der Suche nach dem Eigenen im Fremden
Öffentliche Führung zur aktuellen Ausstellung (im Rahmen der Emsiana) Die Ausstellung „Die Morgenländer“ beleuchtet die Entstehung der Orientwissenschaften im 19. Jahrhundert und macht eine überraschende Erkenntnis stark: Die Entwicklung der Islamwissenschaften, der Arabistik und der Orientalistik war eng mit der Wissenschaft des Judentums, mit Emanzipation und Reform verbunden. Die neuen Orientwissenschaften waren Schauplatz einer jüdischen Suche nach den eigenen Ursprüngen: Der selbstbestimmte Blick auf die Quellen der eigenen Kultur und Geschichte war auch ein Versuch, sich aus der diskriminierenden Umklammerung in einer christlichen Gesellschaft zu befreien. Aus dieser Perspektive erschien die arabische Welt nicht als feindlich-exotischer „Anderer“, sondern als Quelle auch der europäischen Kultur. Diese Sichtweise stellt so manche Stereotype der Gegenwart in Frage. Die Morgenländer. Jüdische Forscher und Abenteurer auf der Suche nach dem Eigenen im Fremden, eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems, 16. November 2025 bis 4. Oktober 2026 emsiana 2026 Hohenems auf Reisen Vom 21. bis 24. Mai 2026 wird ganz Hohenems zur Bühne: Unter dem Motto „Reisen“ lädt das Kulturfest zu Konzerten, Lesungen, Diskussionsrunden, Führungen, Film- und Tanzvorstellungen, Ausstellungen und heuer erstmals auch zu einem Discoabend. Das ganze Programm: www.emsiana.at ► Titelbild (Ausschnitt): Gipsbüste der Nofretete mit Make-up von Loni Baur in der Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin, Foto: Fabian Fröhlich. |
Jüdisches Museum Hohenems Villa Heimann-Rosenthal Schweizer Straße 5, 6845 Hohenems +43 (0)5576 73989-0 office@jm-hohenems.at ► Daten in Kalender übernehmen ►
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