Ein Viertel Stadt
Zur Frage des Umgangs mit dem ehemaligen jüdischen Viertel in Hohenems

Schriften des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck und des Jüdischen Museums Hohenems, Bd. 2
Hg. Johannes Inama | Studien Verlag | Hohenems 1997 | 112 Seiten | 30,5 x 23 cm | ISBN 3-7065-1254-8

Mit der Projektreihe „Ein Viertel Stadt“ reagierte das Jüdische Museum Hohenems auf eine seit den siebziger Jahren schwelende und 1993 eskalierende Diskussion um die Zukunft des ehemaligen jüdischen Viertels in Hohenems. Mit dem Ziel, die jüdische Geschichte wider in das kollektive Gedächtnis der Stadt zu integrieren und die Diskussion auf eine sachliche Ebene zu verlagern, wurden ab 1994 zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt, die sich in sehr unterschiedlicher Form mit dem Thema auseinandersetzten und es für eine breite Öffentlichkeit zugänglich machten.
Der vorliegende Band zieht Bilanz über die Projektreihe und analysiert die seither sichtbar gewordenen Veränderungen. Einzelne Beiträge geben einen Einblick in die Studien zur Architektur- und Sozialgeschichte des Viertels, die im Rahmen der Projektreihe erstellt worden sind, und umreißen die Hintergründe der Wiederentdeckung der jüdischen Geschichte von Hohenems. Sie dokumentieren die einzelnen Veranstaltungen und untersuchen deren Stellenwert in einem internationalen museologischen Kontext.

23,00 €
 
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