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Wed, 14. Oct 2026, 18:30-20:00
Neutralität, Kontroversität, Multiperspektivität – Prinzipien für eine politische Bildung?
Eine Diskussion aktueller Anforderungen an politische Bildung unter Berücksichtigung des Themas Nahostkonflikt (in German) Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Beutelsbacher Konsenses beschäftigen wir uns mit einer derzeit intensiv diskutierten Frage der politischen Bildung auseinander: Was bedeutet Neutralität von Lehrpersonen und was ist mit Kontroversität und Multiperspektivität im Unterricht gemeint – und wo liegen deren Grenzen? Im Zentrum der Veranstaltung steht die Präsentation des neuen Working Papers von Kai E. Schubert, das sich an Multiplikator*innen der schulischen und außerschulischen politischen Bildung richtet. Anhand des Nahostkonflikts sowie seiner Aus- und Verhandlung in deutschen und österreichischen Klassenzimmern werden Herausforderungen, Spannungsfelder und Handlungsmöglichkeiten für die pädagogische Praxis. Dabei geht es nicht nur um konkrete Konfliktlinien, sondern grundsätzlicher um die Frage, wie politische Kontroversen im Bildungsraum aufgegriffen und gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen bearbeitet werden können. Neben einem inhaltlichen Input und der Präsentation des Working Papers bietet die Veranstaltung Raum für Austausch und Diskussion. Gemeinsam mit Johannes Spies von erinnern.at ► denken wir über die Bedeutung des Beutelsbacher Konsenses für die politische Bildung heute und in Zukunft nach und diskutieren seine Erfahrungen im Klassenzimmer. Dr. Kai E. Schubert-Praxl ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Er promovierte an der Justus-Liebig-Universität Gießen über modernisierte Formen des Antisemitismus und politische Bildung (Publikation: Wochenschau Verlag 2026). 2025 war er Summer Resident am Jüdischen Museum Hohenems. Neben der Forschung ist er in unterschiedlichen Kontexten als politischer Bildner tätig. Credits: Kai E. Schubert-Praxl Johannes Spies, M.Sc. BEd., ist als Lehrer für Englisch, Geschichte und Politische Bildung an der Neuen Mittelschule Dornbirn-Markt wie auch als Kulturvermittler im Jüdischen Museum Hohenems tätig. Im Zuge dessen hat er sich besonders mit Themen der Zeitgeschichte Vorarlbergs auseinandergesetzt und in zahlreichen Projekten mit SchülerInnen zu regionalen Aspekten der Geschichte des Nationalsozialismus und der Gedächtniskultur in Vorarlberg gearbeitet. Moderation: Franziska Völlner, MA studierte Politikwissenschaften, Europäische Ethnologie sowie Gender Studies und promoviert derzeit zu (Nicht-)Beheimatungs- prozessen fluchtMigrierter Frauen. Seit Oktober 2024 setzt sie als Leiterin der Projektstelle #OhneAngstVerschiedenSein Workshops zu Identität(en), Zugehörigkeit(en), Antisemitismus und (antimuslimischem) Rassismus im Kontext des Nahostkonflikts um. Eine Veranstaltung von Ohne Angst verschieden sein (#OAVS) Antisemitismus- und rassismuskritische Bildung am Jüdischen Museum Hohenems |
Jewish Museum Hohenems Villa Heimann-Rosenthal Schweizer Straße 5, 6845 Hohenems Phone 0043 (0)5576 73989 0 office@jm-hohenems.at ► Free entrance No reservation required Download iCal ►
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