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ORF-Reihe „Museum für Zwei“

Museum für Zwei heißt die ORF-Reihe musealer Miniaturen. Das Konzept: Ein Museumsexperte oder eine Museumsexpertin und eine Persönlichkeit aus dem öffentlichen Leben treffen einander im Museum – um Neues zu entdecken oder einen frischen Blick auf Altbekanntes zu werfen. In der von Elisabeth Pfeisl gestalteten Folge war der Schriftsteller Michael Köhlmeier gemeinsam mit Direktor Hanno Loewy im Jüdischen Museum Hohenems unterwegs.

In der ORF-TVthek können Sie nun alle Beiträge der Reihe und den Beitrag des Jüdischen Museums Hohenems ansehen:
Sendung über das Jüdische Museum Hohenems (5:20 min) 
Alle Sendungen dieser Reihe 

 

150 Jahre Aron Tänzer. Ein Geburtstagsabend

In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Hohenems, der Stadt Göppingen, dem Jüdischen Museum Meran und der Jüdischen Gemeinde Bratislava | Mit Beiträgen von Tomáš Stern (Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Bratislava), Eva Grabherr (okay.zusammen leben), Mario Lechner (Stadtarchiv Hohenems), Federico Steinhaus (Meran), Joachim Innerhofer (Jüdisches Museum Meran), Sabine Mayr (Jüdisches Museum Meran), Alex Maier (Oberbürgermeister der Stadt Göppingen), Uri Taenzer (Willingboro, New Jersey (USA)) und Bürgermeister Dieter Egger (Hohenems). Moderation: Hanno Loewy (Jüdisches Museum Hohenems).

 

Museumscafé wieder geöffnet!

Wir freuen uns, Sie wieder im Innen- und Außenbereich des Museumscafés bewirten zu dürfen! Bitte beachten Sie die Covid-19 Regeln:
Bringen Sie bei Ihrem Besuch eine FFP2-Maske mit, diese ist im ganzen Haus Pflicht. Café-Gäste werden von uns registriert (Name, Tel., E-Mail) und müssen einen negativen Antigen-Test oder PCR-Test vorweisen. Pro Tisch sind maximal vier Personen erlaubt (sofern sie nicht im selben Haushalt wohnen). Tischreservierungen sind nicht möglich.

Mit herzlichem Gruß,
Hanno Loewy und das Museumsteam

 

 

 

ORF-Miniaturenreihe „Museum für Zwei“

Museum für Zwei heißt die neue ORF-Reihe musealer Miniaturen. Das Konzept: Ein Museumsexperte oder eine Museumsexpertin und eine Persönlichkeit aus dem öffentlichen Leben treffen einander im Museum – um Neues zu entdecken oder einen frischen Blick auf Altbekanntes zu werfen. In der von Elisabeth Pfeisl gestalteten Folge besucht der Schriftsteller Michael Köhlmeier das Jüdische Museum Hohenems und ist  gemeinsam mit Direktor Hanno Loewy im Haus unterwegs. Am Sonntag, den 20. Dezember wurde der Beitrag auf ORF 2 im Rahmen der Sendung matinee am Sonntag erstmals ausgestrahlt.

In der ORF-TVthek können Sie den Beitrag (5:20 min) ansehen: Museum für Zwei 

 

Orange the World

Das Jüdische Museum Hohenems beteiligt sich an der Kampagne „Orange the World“. Vom 25. November bis 10. Dezember 2020 leuchten bekannte Gebäude in Hohenems in orangefarbenem Licht: „Orange the World“ – ins Leben gerufen von „UN Women“, der Frauenorganisation der Vereinten Nationen, macht jedes Jahr auf Gewalt an Frauen aufmerksam, einer Gewalt, die leider immer noch zu einer der am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen zählt.

Die Kampagne beginnt am 25. November, dem „Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen“ und endet am 10. Dezember 2020, dem „Internationalen Tag der Menschenrechte“.

In dieser Zeit werden jedes Jahr weltweit Gebäude oder Monumente orange beleuchtet. In den vergangenen Jahren waren das beispielsweise die Scala in Mailand, die Niagarafälle, die Pyramiden von Gizeh oder die Christusstatue in Brasilien. In Österreich wurden bereits das Burgtheater in Wien, der Uhrturm in Graz, das Goldene Dachl in Innsbruck, die Festung Hohensalzburg, aber auch der Palast Hohenems u. v. m. angestrahlt.

Dieses Jahr beteiligt sich auch die Stadt Hohenems, unterstützt von Gebrüder Weiss in Lauterach, an der Aktion – und wir als Jüdisches Museum Hohenems.

In oranges Licht getaucht werden 2020 in Hohenems der Palast, die Pfarrkirchen St. Karl und St. Konrad, das Jüdische Museum Hohenems, den Salomon-Sulzer-Saal und die Burgruine Alt-Ems, und setzen in den Abendstunden ein eindrucksvolles Zeichen.

Orange the world wird in Österreich seit 2017 gemeinsam von UN Women Austria, Soroptimist International Austria, dem Ban Ki-Moon Centre for Global Citizens sowie HeForShe Graz umgesetzt.

Wenn Sie sich für weitere Informationen oder eine Unterstützung der Kampagne interessieren, besuchen Sie bitte die Website www.orangetheworld.at !

Stuhl-Sammel-Aktion für das Fest der Kulturen

Die Stühle können von Dienstag bis Freitag von 10-12 Uhr und 14-16 Uhr in der Bibliothek des Jüdischen Museums Hohenems abgegeben werden.

Am Samstag, den 8. August 2020 steigt im Jüdischen Viertel ein Fest der Kultur(en) unter dem Motto „HOCK“. Gemeinsam mit der Stadt Hohenems, der Offenen Jugendarbeit Hohenems und der Firma Collini und ihren MitarbeiterInnen feiert das Jüdische Museum Hohenems das vielfältige Zusammenleben in Hohenems.

Dabei steht der Stuhl – als Symbol für das Ankommen, das seinen Platz-finden und Dazusetzen oder einfach nur das Zusammensitzen – im Mittelpunkt.

Wir laden alle Hohenemserinnen und Hohenemser ein, den „Hock-Fest der Kulturen“ (8. August 2020) und das Stadtbild mitzugestalten, indem sie alte, noch brauchbare aber nicht mehr gebrauchte Stühle in der Bibliothek des Jüdischen Museums Hohenems, gegenüber der Schweizer Straße 5, abgeben.

Nehmen Sie Platz und nehmen sie sich ein wenig Zeit für Ihre und die Geschichte des Stuhles. Dieser wird bis zum Fest in Zusammenarbeit mit der Architektengruppe Auf´strich einen kreativen „Anstrich“ (Kreativ-Treff am 4. und 11. Juni am Schlossplatz) erhalten, um dann bei der Versteigerung am 8. August seinen neuen Platz zu finden. Der Erlös wird gespendet.

Mehr Information zum „Hock“-Fest der Kulturen 

Wiedereröffnung am 1. Juni 2020

Liebe Freundinnen und Freunde des Jüdischen Museums Hohenems, sehr geehrte Damen und Herren,

ab dem 1. Juni 2020 sind die Türen des Jüdischen Museums Hohenems wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet, zu den gewohnten Zeiten von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr. Selbstverständlich werden alle vorgeschriebenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen eingehalten.

Unsere Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ , die wir im März unterbrechen mussten, können wir nun bis 16. August verlängern. Diese ist also ab dem 1. Juni bis zum 16. August 2020 noch zu besichtigen! Die Dauer- und die Kinderausstellung sind ebenfalls wieder ab 1. Juni geöffnet, und das Museumscafé und unser schöner Gastgarten laden dann zum entspannten Verweilen und zur Kommunikation ein, selbstverständlich mit ein wenig physischem Abstand.

Die eigentlich ab Mai geplante Ausstellung „Die letzten Europäer“  ist auf Herbst verschoben, voraussichtlich wird diese am 4. Oktober eröffnet. Auch Veranstaltungen finden erst wieder im Herbst statt.

Noch unklar ist, ab wann wir wieder Gruppen zu Führungen im Haus einladen dürfen. Wenn Sie einen Gruppenbesuch im Museum vorhaben, wenden Sie sich bitte per E-Mail an unser Sekretariat: Gerlinde Fritz, office@jm-hohenems.at .

Die MitarbeiterInnen des Jüdischen Museums befinden sich derzeit größtenteils in Kurzarbeit, die Beantwortung von Anfragen kann sich daher verzögern. Wir bitten um Verständnis.

Wir freuen uns darauf, Sie ab 1. Juni wieder im Museum und im Museumscafé begrüßen zu dürfen! Bis dahin wünschen wir Ihnen alles Gute, bleiben Sie gesund!

Hanno Loewy und das Team des Jüdischen Museums Hohenems

Aktuelle Ausstellung

VERLÄNGERT bis 16. August 2020!
Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, in Zusammenarbeit mit der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ)

Die Zeitzeugenschaft des Holocaust geht ihrem Ende entgegen. Nur noch wenige Überlebende der NS-Herrschaft können aus eigener Erfahrung sprechen – oder von jenen Menschen berichten, die im Holocaust ermordet wurden. Was bleibt, sind literarische Zeugnisse und unzählige Videointerviews der Überlebenden – sowie die Frage danach, wie wir in Zukunft mit dieser Erbschaft umgehen wollen. Grund genug, den Blick auf die Geschichte der Zeitzeugenschaft zu richten, die komplexe Beziehung zwischen Zeitzeugen und Interviewer, Medium und Gesellschaft zu erkunden.

Dabei steht die Erinnerung an die Shoah, wie sie in Interviews und Aufnahmen von öffentlichen Auftritten der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen überliefert ist, im Fokus. Sie wird zur Erzählung – einem Trauma abgerungen und zugleich das Produkt von Beziehungen und Interessen, abhängig von ihrem jeweiligen Kontext in Politik und Gesellschaft, vor Gericht oder Schulklassen, für die Forschung, das Fernsehen oder Kino.

Die Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ hinterfragt die „Gemachtheit“ der Zeitzeugeninterviews und ihre gesellschaftliche Rolle seit 1945; und gibt Einblicke in die Video-Sammlung des Jüdischen Museums Hohenems, in Interviews die bislang nie gezeigt wurden.

Die Zukunft der Zeitzeugenschaft

Das Jüdische Museum Hohenems lädt dazu ein, gemeinsam über die „Zukunft der Zeitzeugenschaft“ nachzudenken und zu diskutieren. Dabei stellt sich nicht nur die Frage nach einem möglichen gesellschaftlichen Vakuum, sondern auch nach einem reflektierten Umgang mit erzählter und medial bewahrter Erinnerung – wenn die Erzählenden selbst nicht mehr an diesem Prozess teilnehmen können.
Forschende aus den Geschichts-, Sozial- und Jüdischen Wissenschaften stellen sich der Frage, wie es nach dem Ableben der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, der Überlebenden des Holocaust, mit der Erinnerungsarbeit weitergehen soll.

 

Shoah

Regie: Claude Lanzmann | Frankreich 1974-1985 | Doku | 566 Minuten | OF mit dt. UT | Wir zeigen den Film anlässlich des 75. Holocaust-Gedenktages zur Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau. Dies ist eine seltene Gelegenheit, den 9,5-stündigen Film in voller Länge (mit Pausen) zu sehen. Mehr als zehn Jahre arbeitete Claude Lanzmann an dieser mittlerweile „klassischen“ und zugleich monumentalen Dokumentation der systematischen Vernichtung der europäischen Juden durch die Nationalsozialisten. Der Film zeigt kein historisches Material und setzt nicht auf optische Schocks. In langen Interviews mit Opfern und Tätern, in meditativen Bildern von den Orten des Geschehens 40 Jahre danach, zeigt der Film die Ereignisse der Vergangenheit im Spiegel der Gegenwart.