Ausstellungen unterwegs
Unsre Ausstellungen zu sehen in anderen Museen.

Die letzten Europäer
Jüdische Perspektiven auf die Krisen einer Idee
Graz Museum, 22. Mai 2025 bis 11. Jänner 2026
www.grazmuseum.at 

Graz, Eröffnung der Ausstellung Die letzten Europäer

Was war das „Projekt Europa“ und was ist daraus geworden? Und was wird aus ihm werden? Ist die europäische Gemeinschaft in Zeiten beunruhigender globaler Herausforderungen noch weiter auseinander- statt näher zusammengerückt? Werden nationale Interessen immer mehr gegen europäische Lösungen ausgespielt?
Vor dem Hintergrund dieser Fragen blicken wir auf jüdische Individuen, die angesichts der Zerstörung Europas im 20. Jahrhundert nationale und kulturelle Grenzen überschritten, die universelle Geltung von Menschenrechten erneut einforderten und vehement einen europäischen Traum verfolgten. Anhand ihres Engagements für ein geeintes und friedliches Europa erkundet die Ausstellung gleichzeitig dessen neuerliche Bedrohung.
Das Museum öffnet sich zu einem Ort der Debatte über die Zukunft Europas, über die reale und die ideelle Substanz der Europäischen Union, über Gefährdungen und Chancen, über zukunftsweisende und überkommene Konzepte. Über die europäische Aufklärung wird hier ebenso zu streiten sein wie über ihre Kinder: Säkularisierung und Moderne, Emanzipation und Partizipation, Nationalismus und Chauvinismus, Kolonialismus und Kapitalismus.

Kuratorinnen: Felicitas Heimann-Jelinek, Michaela Feurstein-Prasser (Wien)
Projektleitung: Hanno Loewy (Hohenems)
Ausstellungsarchitektur: Martin Kohlbauer (Wien)
Grafische Gestaltung: Atelier Stecher (Götzis)
Adaptierung Graz: look! design (Graz)
Projektleitung Graz Museum: Ogül Büber-Ottitsch (Graz)

Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems im Graz Museum.

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Ende der Zeitzeugenschaft?
27. Januar – 13. September 2026
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Rotteckring 14, 79098 Freiburg im Breisgau
www.museen.freiburg.de 

Die letzten Überlebenden des Holocaust und der Shoa werden ihre Erlebnisse und Erfahrungen nur noch für begrenzte Zeit in persönlichen Begegnungen vermitteln können. Was bleibt, sind ihre Erinnerungen in Büchern, historischen Filmdokumentationen, Ausstellungen und Bildungsprojekten. Hinzu kommen immer neue Medien: Comics, Social Media-Formate, Hologramme…

Die Ausstellung nimmt unterschiedliche Aspekte von Zeitzeug*innenschaft in den Blick: Wie entsteht aus persönlichen Erinnerungen eine Erzählung und was beeinflusst sie? Wie kommen Interviews und andere Zeugnisse eigentlich zustande? Was hat sich im Umgang mit ihnen seit 1945 verändert? Und wie gehen Museen und Gedenkstätten heute und in Zukunft damit um?

Für die Ausstellung in Freiburg wurden Ausschnitte aus Interviews mit überlebenden Freiburger*innen ergänzt. In der Museen Freiburg App gibt es außerdem eine begleitende Themen-Tour durch die Dauerausstellung des DZNS.

Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus in Freiburg im Breisgau.