Kinderschutzkonzept
Das Jüdische Museum Hohenems hat ein Kinderschutzkonzept erarbeitetDas Jüdische Museum Hohenems ist ein Ort der Erinnerung und der Gegenwart mit internationaler Ausstrahlung. Dem Gedächtnis einer jüdischen Gemeinde und ihres grenzüberschreitenden Beziehungsraums gewidmet, versteht es sich als Ort der Begegnung, der Aufklärung, der demokratischen Vielfalt und der Verteidigung der Menschenrechte. Jüdische Geschichte wird hier als integraler Bestandteil europäischer Geschichte betrachtet. Das Museum begreift sich als Gastgeber eines vielstimmigen, selbstkritischen und für thematische Überraschungen offenen Diskurses. Die Vermittlung von Wissen über Geschichte und Gegenwart und das Wecken von Interesse an gegenwärtigen und historischen gesellschaftlichen Fragen stehen demzufolge auch im Mittelpunkt unserer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Deshalb ist es uns wichtig, auch für unsere jungen Gäste Orte, Räume und Möglichkeiten für ihre Fragen und Interessen zu schaffen. Und es ist bedeutsam, dass diese Räume geschützt sind. Mit diesem Kinderschutzkonzept verpflichten wir uns, die Rechte von Kindern und Jugendlichen zu achten und den Schutz vor Gewalt, Missbrauch und Grenzverletzungen jeglicher Art zu gewährleisten. ... mehr 
#OhneAngstVerschiedenSein
Präsentation der Dokumentation und Evaluierung des Projekts 2022-2024Am Donnerstag, 19.01.2026 wurde die Dokumentation und Evaluierung von #OhneAngstVerschiedenSein 2022–2024 im Jüdischen Museum Hohenems vor Vertreter*innen der Presse sowie einem interessierten Publikum präsentiert. Neben einem umfassenden Einblick in die Entwicklung, die Inhalte sowie Arbeitsweisen von #OhneAngstVerschiedenSein wurde auch der anhaltend hohe Bedarf an außerschulischen Bildungsangeboten im Kontext von Antisemitismus und Rassismus in Vorarlberg deutlich hervorgehoben. ... mehr 
Eröffnung der Ausstellung „Alles vergessen“ im Jüdischen Museum Wien am 27. Jänner 2026
Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Wien in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum HohenemsAm 27. Jänner 2026, dem Internationalen Holocaust-Gedenktag, wurde die Ausstellung „Alles vergessen“ im Verwaltungsgerichtshof in Wien feierlich eröffnet. Der Festsaal war bis auf den letzten Platz gefüllt und unterstrich das große öffentliche Interesse an einer Ausstellung, die sich mit einem auf den ersten Blick vielleicht irritierenden Titel auch zentralen Themen der österreichischen Erinnerungskultur widmet. Gerade am Holocaust-Gedenktag weist der Titel Alles vergessen darauf hin, dass Vergessen nicht nur ein passiver Vorgang, eine Ohnmacht , sein kann, sondern auch eine bewusste Entscheidung und eine Demonstration von Macht, die uns als Gesellschaft herausfordert. Es sprachen: Barbara Staudinger, Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Hanno Loewy, Direktor des Jüdischen Museums Hohenems, Albert Posch, Präsident des Verwaltungsgerichtshofs, die Kuratorinnen Daniela Pscheiden (Jüdisches Museum Wien) und Dinah Ehrenfreund-Michler (Jüdisches Museum Hohenems), Andreas Kranebitter, wissenschaftlicher Leiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes und Barbara Novak, amtsführende Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales. ... mehr 
Nachfolgerin von Hanno Loewy
Irene Aue-Ben-David wird ab 1. April 2026 die Leitung des Jüdischen Museums Hohenems übernehmen.Sie folgt in dieser Funktion Hanno Loewy nach, der nach über zwanzig Jahren an der Spitze des international renommierten Museums in Pension geht. Irene Aue-Ben-David (52) ist Historikerin und leitet seit 10 Jahren das internationale Forschungsinstitut Leo Baeck für deutsch-jüdische Geschichte in Jerusalem. Mit der Bestellung von Irene Aue-Ben-David folgt der Vorstand des Trägervereins des Jüdischen Museums der einstimmigen Empfehlung der mit internationalen Expert:innen und Vertretern der Träger besetzten Findungskommission.  ... mehr 
Gipsbüste der Nofretete mit Make-up von Loni Baur in der Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin, Foto: Fabian Fröhlich.
Aktuelle Ausstellung - 16. Nov 2025 bis 04. Okt 2026
Die Morgenländer"Die Morgenländer. Jüdische Forscher und Abenteurer auf der Suche nach dem Eigenen im Fremden" | 16. November 2025 bis 04. Oktober 2026 | Mit der Ausstellung „Die Morgenländer“ schauen wir auf die Entstehung der Orientwissenschaften im 19. Jahrhundert und machen eine überraschende Erkenntnis stark: Die Entwicklung der Islamwissenschaften, der Arabistik und der Orientalistik war eng mit der Wissenschaft des Judentums, mit Emanzipation und Reform verbunden. ... mehr 

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