Projekte
Sie wollen ein Projekt mit uns realisieren?

Auf Wunsch entwickeln wir gerne mit einer Gruppe von SchülerInnen, Lehrlingen und anderen Interessierten zeitintensivere Projekte. Dies ermöglicht eine umfassende Auseinandersetzung mit den Inhalten, die im Museum thematisiert werden. In den letzten Jahren haben wir unter anderem realisiert:

Ems – Harrachgasse 5 – Menschen
Lehrlinge der Firma Collini haben in einem Projekt mit dem Jüdischen Museum Hohenems die Geschichte des Hauses Harrachgasse 5 erarbeitet. Die Collinis haben einen direkten Bezug zum Haus. Firmengründer Damiano Collini, 1898 aus dem Trentino nach Hohenems gekommen, hatte in diesem Haus für ein Jahr seine erste Scherenschleifer-Werkstatt. Mit Handys ausgestattet, wurden Siedlungsgeschichten von Hohenems erkundet und die vielen Bewohner des Hauses in Vergangenheit und Gegenwart erforscht. Zusammen mit Metallkünstler Günther Blenke und Fotograf Dietmar Walser entstand daraus eine Installation, die im September 2018 präsentiert werden wird.
TeilnehmerInnen: Lehrlinge von Collini-Hohenems, 2. und 3. Lehrjahr, unterstützt von der Firma Collini und KulturKontakt
Projektleitung: Judith Niederklopfer-Würtinger, Tobias Reinhard
Eine Kooperation mit den Künstlern Dietmar Walser, Fotograf und Günther Blenke, Metallkünstler.

Nicht von gestern!
Jugendliche präsentieren Projekte zur Geschichte Österreichs
Unter dem Titel „Nicht von gestern“ wurden am 8. Juni 2018 fünf Projekte im BMBWF in Wien präsentiert.
Mit dabei ein Projekt von Artenne Nenzing und dem Jüdischen Museum Hohenems. Zum Thema Radikalisierung in Geschichte und Gegenwart erarbeiteten Lehrlinge der Firma Collini einen Text und Rap mit dem Titel „Alle für einen und alle gemeinsam“. Dabei fungierte die Dauerausstellung des Jüdischen Museums Hohenems als Impuls für die Auseinandersetzung. Die Lehrlinge kombinierten das Quellenmaterial in Archiv und Bibliothek des Museums mit persönlichen Erfahrungen zu literarischen Texten. In enger Zusammenarbeit mit den MitarbeiterInnen der OJAH entstand daraus ein Rap mit Video.

Ein Projekt der Artenne Nenzing in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Hohenems, 2017/18, unterstützt von KulturKontakt Austria und dem Haus der Geschichte Österreichs (HdGÖ
TeilnehmerInnen: Lehrlinge der Firma Collini, 1. Lehrjahr
Konzept: Helmut Schlatter (Artenne Nenzing), Judith Niederklopfer-Würtinger (JMH), Tobias Reinhard (JHM)
Musik, Video: Alper Terzioglu, Samantha Bildstein, Rapper Alee
Weitere Projektpartner: Benjamin Gunz (Ifs Feldkirch), Stefanie Seidel (Theater der Figur)
Mehr Information zum Projekt: www.hdgoe.at 

Kein Zurück
Eine Zusammenarbeit mit der Mittelschule Hohenems-Markt
Im Juni 2014 fand in Hohenems die Verlegung von neun Stolpersteinen des Künstlers Gunter Demnig statt. Im Vorfeld erarbeiteten SchülerInnen die Biografien der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus aus Hohenems, die während der Stolpersteinverlegung von SchülerInnen präsentiert wurden.
Konzept: Judith Niederklopfer-Würtinger (JMH)

Geschichte der jüdischen Schule
Eine Zusammenarbeit mit der Mittelschule Hohenems-Herrenried
In einem fächerübergreifenden Unterricht erarbeiteten die Jugendlichen Ausstellungsmaterial zur Geschichte der jüdischen Schule von Hohenems, das im Dezember und Jänner 2013/2014 im Museum zu besichtigen war: Information zur Schulgeschichte, Puzzle-Porträts namhafter Personen sowie ein eigens angefertigtes Modell des historischen Schulgebäudes.
Konzept: Carmen Märk (VMS Hohenems-Herrenried) und Tanja Fuchs (JMH)

Bewegte Geschichte
Ein Projekt mit der Firma Collini in Hohenems
Sieben angehende OberflächentechnikerInnen beschäftigten sich im Mai 2013 zwei Tage lang mit der Dauerausstellung des Jüdischen Museums. Die inhaltlichen Themen Heimat und Identität wurden mit Methoden der Theaterpädagogik aufgearbeitet und fruchteten in einem Kurzfilm.
Finanziell unterstützt von KulturKontakt Austria.
Konzept: Michael Schiemer (Theaterpädagoge) und Tanja Fuchs (JMH)

Jetzt aber mal Klartext! Vom Dolmetschen und Tacheles-Reden
Eine Zusammenarbeit mit dem BG Bludenz
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem BG Bludenz besuchten zwischen Februar und Mai 2012 sieben Klassen die neu entwickelten Workshops zum Schwerpunkt Sprache und Mehrsprachigkeit.
Finanziell unterstützt von KulturKontakt Austria
(„culture connected“ und „Interkulturalität und Mehrsprachigkeit“).
Konzept: Barbara Winkler (BG Bludenz) und Julia Schertler-Dür (JMH)

Lernfeld Diaspora und Migration
Ein zentrales Thema im Jüdischen Museum ist die Migration jüdischer Familien und deren Zusammenleben mit der christlichen Mehrheitsgesellschaft. Dieses Zusammenleben war sowohl von fruchtbarem Miteinander als auch konfliktträchtigem Nebeneinander geprägt. Ähnlich gestaltet sich die Diskussion um eine Integration heutiger MigrantInnen. Aus diesem Anlass wurden von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe (unter der Leitung von Helmut Schlatter) folgende Module entwickelt:
Nimm Platz
Vermittlungsprogramm auf Wunsch im Jüdischen Museum
Reisekoffer
Didaktisches Material zur Ausleihe im Jüdischen Museum