Projektangebote
Sie wollen ein Projekt mit uns realisieren?

Auf Wunsch entwickeln wir gerne mit einer Gruppe von SchülerInnen, Lehrlingen und anderen Interessierten zeitintensivere Projekte. Dies ermöglicht eine umfassende Auseinandersetzung mit den Inhalten, die im Museum thematisiert werden. In den letzten Jahren haben wir unter anderem realisiert:

Kein Zurück
Eine Zusammenarbeit mit der Mittelschule Hohenems-Markt
Im Juni 2014 fand in Hohenems die Verlegung von neun Stolpersteinen des Künstlers Gunter Demnig statt. Im Vorfeld erarbeiteten SchülerInnen die Biografien der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus aus Hohenems, die während der Stolpersteinverlegung von SchülerInnen präsentiert wurden.
Konzept: Judith Niederklopfer-Würtinger (JMH)

Geschichte der jüdischen Schule
Eine Zusammenarbeit mit der Mittelschule Hohenems-Herrenried
In einem fächerübergreifenden Unterricht erarbeiteten die Jugendlichen Ausstellungsmaterial zur Geschichte der jüdischen Schule von Hohenems, das im Dezember und Jänner 2013/2014 im Museum zu besichtigen war: Information zur Schulgeschichte, Puzzle-Porträts namhafter Personen sowie ein eigens angefertigtes Modell des historischen Schulgebäudes.
Konzept: Carmen Märk (VMS Hohenems-Herrenried) und Tanja Fuchs (JMH)

Bewegte Geschichte
Ein Projekt mit der Firma Collini in Hohenems
Sieben angehende OberflächentechnikerInnen beschäftigten sich im Mai 2013 zwei Tage lang mit der Dauerausstellung des Jüdischen Museums. Die inhaltlichen Themen Heimat und Identität wurden mit Methoden der Theaterpädagogik aufgearbeitet und fruchteten in einem Kurzfilm.
Finanziell unterstützt von KulturKontakt Austria.
Konzept: Michael Schiemer (Theaterpädagoge) und Tanja Fuchs (JMH)

Jetzt aber mal Klartext! Vom Dolmetschen und Tacheles-Reden
Eine Zusammenarbeit mit dem BG Bludenz
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem BG Bludenz besuchten zwischen Februar und Mai 2012 sieben Klassen die neu entwickelten Workshops zum Schwerpunkt Sprache und Mehrsprachigkeit.
Finanziell unterstützt von KulturKontakt Austria
(„culture connected“ und „Interkulturalität und Mehrsprachigkeit“).
Konzept: Barbara Winkler (BG Bludenz) und Julia Schertler-Dür (JMH)

Lernfeld Diaspora und Migration
Ein zentrales Thema im Jüdischen Museum ist die Migration jüdischer Familien und deren Zusammenleben mit der christlichen Mehrheitsgesellschaft. Dieses Zusammenleben war sowohl von fruchtbarem Miteinander als auch konfliktträchtigem Nebeneinander geprägt. Ähnlich gestaltet sich die Diskussion um eine Integration heutiger MigrantInnen. Aus diesem Anlass wurden von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe (unter der Leitung von Helmut Schlatter) folgende Module entwickelt:
Nimm Platz
Vermittlungsprogramm auf Wunsch im Jüdischen Museum
Reisekoffer
Didaktisches Material zur Ausleihe im Jüdischen Museum