Cantor Jacob Hohenemser
Cantor Jacob Hohenemser. A Life for Jewish Music

Audio-CD | Hg. Jüdisches Museum Hohenems | 2010 | Ein wieder entdecktes Juwel der Synagogenmusik: Cantor Jacob Hohenemser in historischen Aufnahmen.

Vor 75 Jahren, im Jahr 1936 trat ein junger Kantor erstmals an das Vorbeterpult der Münchner Hauptsynagoge: Jakob Hohenemser (1911-1964) sollte der letzte Vorsänger der im Juni 1938 zerstörten Hauptsynagoge sein. Geboren in Haigerloch stammte er aus einer Hohenemser Familie, die sich im frühen 19. Jahrhundert in Württemberg niedergelassen hatte. 1939 – nach Haft im KZ Dachau – floh Hohenemser in die USA, wo er bis 1964 der Congregation Temple Emanu-El in Providence, Rhode Island diente. Kurz nach seinem Tod brachten seine Freunde eine Langspielplatte mit Aufnahmen von Cantor Jacob Hohenemser heraus, eine musikhistorische Kostbarkeit. Und schön anzuhören obendrein. Die neu veröffentlichte CD enthält zwölf liturgische Kompositionen, u.a. von Louis Lewandowski und Emanuel Kirschner. Beigegeben ist ihr eine 12-seitige Begleitbroschüre, in der Hannes Sulzenbacher Leben und Werk Jakob Hohenemsers vorstellt.

Diese Audio-CD enthält die Aufnahmen der Schallplatte „The Cantor. Jacob Hohenemser”, produziert durch die Gemeinde „Temple Emanu-El” (Rhode Island, Provicende), mit Beiträgen von Leon Kornitzer, Emanuel Kirschner, Zavel Zilberts, Julius Chajes, u.v.a.

15,00 €