Reunion 2017
400 Jahre jüdische Präsenz in Hohenems27. bis 30. Juli 2017

1617 erließen die Reichsgrafen von Hohenems einen Schutzbrief für zwölf jüdische Familien, die sich in Hohenems niederließen. 400 Jahre später kommen Nachkommen der jüdischen Hohenemser aus aller Welt zur dritten Reunion zusammen.

Seit der letzten Reunion im Jahre 2008 konnte – nicht zuletzt durch die genealogische Arbeit des Museums und durch viele familiäre Kontakte – das Netzwerk der Hohenemser Nachkommen auf allen Kontinenten weiter vergrößert werden. Viele Menschen haben uns, auf den Spuren ihrer Familiengeschichte, in den letzten Jahren besucht. Und sie wollen wiederkommen und ihre Familien mitbringen.

Die Reunion wird Gelegenheit für bewegende und spannende Begegnungen bieten: unter den Familien, zwischen den Nachkommen und den Menschen in Hohenems und der Region – und mit einem jüdischen Viertel und einer Christengasse, in die in den vergangenen Jahren neues Leben einkehrt.
Führungen und Wanderungen, eine Schifffahrt und spezielle Programme für Kinder und Jugendliche, Vorträge zur Geschichte der Hohenemser Diaspora und Konzerte werden vier Tage lang den Rahmen für ein unvergessliches Erlebnis bieten. Im Mittelpunkt werden die Familien stehen, die diesen Ort einstmals geprägt haben und die von Hohenems aus in alle Welt gewandert sind – und miteinander dennoch verbunden blieben.

Die Vorbereitungen für die Reunion laufen – und einen Eindruck von dem was die Teilnehmer erwarten wird, vermittelt der neue Blog: „Letters from the Hohenems Diaspora. Looking forward to our Reunion 2017“ .
Jessica Piper-Rosenthal hat 2016 den Sommer bei uns verbracht, als Stipendiatin des Internship-Program der American Friends of the Jewish Museum Hohenems – und unter anderem diesen Blog zum Leben erweckt.

Organisiert wird das Treffen vom Jüdischen Museum gemeinsam mit dem Komitee der Nachkommen. Derzeitige Mitglieder: Nicole Angiel (Brunner), San Francisco (USA); Yves Bollag (Landauer), Lugano (Switzerland), President of the Association for the Preservation of the Jewish Cemetery in Hohenems; Dana Burgauer, Obermeilen (Switzerland); Pierre Burgauer, Rehetobel (Switzerland), Member of the board of the Association of the Jewish Museum Hohenems; Nadia Follmann (Rosenthal), New Jersey (USA); Tim Hanford (Hirschfeld), Washington (USA), President of the American Friends of the Jewish Museum Hohenems; Jürgen Hefel (Hirschfeld), Bregenz (Austria); Luisa Jaffé (Brunner), Brussels (Belgium); Ayalah Kahn, Schaan (Liechtenstein); Inge Neumüller (Hirschfeld), Kempten (Germany); Yves Niquil (Löwenberg), Anthony (France); Jessica Piper (Rosenthal), Brunswick (USA); Kelsey Piper (Rosenthal), Stanford (USA); Peter Reichenbach, Zurich (Switzerland), Member of the Advisory Board of the Jewish Museum Hohenems; Esther Reiss-Mossel (Rosenthal), Jerusalem (Israel); Sue Rosenthal Shimer, New York (USA), Editor of the Newsletter of the American Friends of the Jewish Museum Hohenems; Susan Swinbourne (Sulzer), Glen Iris (Australia); Uri Taenzer, New Jersey (USA), Treasurer of the American Friends of the Jewish Museum Hohenems; Wendy Wollner (Rosenthal), Ossining (USA)